Berghütte & Wirtshaus Teufelskanzel
Eichsfelder Gastlichkeit mit Tradition

☏ +49 036081 61237

Kontakt

Berghütte & Wirtshaus Teufelskanzel
Inh.: Fam. Mesikow
Rothenbach 142
37318 Gerbershausen

☎ +49 036081 61237
✉  teufelskanzel@gmx.de


Unser Wirtshaus kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Schon 1882 kehrten hier Wanderer, aber auch Göttinger Studenten während ihrer Ausflüge ein, labten sich bei hausgemachten Spezialitäten und frischem Thüringer Bier.



Öffnungszeiten

Vom 1.April bis 31. Oktober
täglich von 12:00 bis 17.00 Uhr

 

Vom 01. November bis 31. März
nur Samstags und Sonntags
sowie an Feiertagen
von 12:00 bis 17.00 Uhr

Die Öffnungszeiten können abweichen!


Zu Ihrer und unserer Sicherheit gelten die allgemeinen Corona-Hygieneregeln, der Mindestabstand  und  Maskenpflicht . Bleiben Sie gesund!

Wir empfehlen telefonische Tischreservierungen.
(keine Email-Reservierungen möglich)
Gruppen nur nach Voranmeldung!
Unser Speiseangebot



Unser Gasthaus

So finden Sie uns!

Da die Teufelskanzel mitten im Wald liegt, ist sie auch nur zu Fuß oder Fahrrad erreichbar.
Drei von vielen Wanderwegen hier kurz vorgestellt:
Der schönste Weg ist der Kammweg von der Burgruine, ca. 2,7 km. (Grün)


Der kürzeste und bequemste Weg ist von Gerbershausen/ Rothenbach, ca. 1,3 km (Rot)

Wer es etwas steiler und anstrengender mag, der wandere vom Stockmacherdorf Lindewerra zur Teufelskanzel, ca. 2,3 km. (Gelb)

 

"Vor vielen, vielen Jahre in der Walpurgisnacht...", so beginnt eine der schönsten Sagen um die Teufelskanzel, einen mächtigen Felsklotz unweit der Burgruine Hanstein. Selbst der große Dichter Theodor Storm, der die Teufelskanzel mehrfach aufsuchte, schrieb in seiner Novelle "Eine Malerarbeit...","...wer dessen noch fähig war, der musste hier von Lebens-und Liebeslust bestürmt werden."​ Im Sommer sitzen Sie in unserem rustikalen Biergarten unter schattenspendenden Eichen und an kühlen Tagen im urigen Gastraum am lodernden Feuer. Einen wunderschönen Ausblick haben Sie von der Teufelskanzel, die sich oberhalb des Wirtshauses befindet. Genießen Sie den Ausblick herab ins Werratal. Auch in der kalten Jahreszeit ist unser Gasthaus für Sie geöffnet und immer einen Ausflug wert.

 



 

Die Sage von der Teufelskanzel

Es war einmal vor vielen, vielen Jahren, da trafen sich die Hexen und Hexenmeister sowie der Teufel zur Walpurgisnacht auf dem Brocken im Harz. Während des Festes hielt der Teufel auf einem Felsen eine Rede, in der er mit seiner Stärke prahlte und die Hexen beleidigte. Nach der Prahlerei fragten ihn die Hexen, ob er denn bereit sei, seine Kräfte unter Beweis zu stellen. "Natürlich" willigte er sofort großspurig ein. "Kannst du den Felsen, auf dem du stehst, bis zum Hohen Meißner tragen, ohne ihn abzusetzen" wurde er gefragt. "Kein Problem, das erledige ich mit links." So vereinbarte man die Wette.

Nach dem Fest schulterte der Teufel den Felsen und erhob sich in die Luft. Zuerst ging alles gut, doch über dem Eichsfeld wurde er immer schwächer. Am Höheberg an der Werra ging schließlich nichts mehr- obwohl es nur noch ein Katzensprung bis zum Hohen Meißner war. Der Meister der Hölle landete und legte eine Pause ein. Nach kurzer Zeit schlief er ein. Da die Hexen jedoch misstrauisch waren, schickten sie dem Teufel einige Beobachterinnen nach. An der Werra wurde ihr Misstrauen bestätigt, denn sie fanden dort den schlafenden Teufel. Eine Hexe rief dem Schlafenden zu: "Na du Faulpelz, was ist los?". Erschrocken wachte der Teufel auf. Die Hexen lachten ihn aus. Beschämt und ertappt stampfte er mit dem Fuß auf den Boden, mit dem Huf an seinem Fuß. Danach verschwand er.

Noch heute ist ganz deutlich von oben der Eindruck des Hufeisens zu sehen, in dem jetzt die Werra fließt. Als das Volk von der Geschichte Kenntnis erlangte, nannte es den am Höheberg verbliebenen Felsen "Teufelskanzel".

Quelle: Wikivoyage